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IFS Technik

19.08.2008 - Was bedeutet eigentlich IFS, und was steckt dahinter?

IFS steht für "Intelligent Frequency Select", und beschreibt die Funktionsweise der Funkstrecke, die sich beim einschalten einen freien Kanal sucht, und auch bei Bedarf während des Fluges einen anderen Kanal sucht.

Das System wird ständig weiter entwickelt, und so wird in 2009 bereits ein Update verfügbar sein, bei dem der Benutzer selber einstellen kann, ob das System nur bei Bedarf die Frequenz wechselt (optional mit Ausnahme der Kanäle die offenbar bereits durch andere Systeme am Platz belegt sind) oder ob es ständig "hoppt", wobei auch hier die bereits aktuell belegten Kanäle ausgelassen werden (können).

Das IFS System arbeitet wie viele andere Geräte (WLAN, Telefone.....) auf dem sog. ISM Band (Industrial, Scientific, and Medical). Aufgrund der technischen Eigenschaften ergibt sich eine ca. 400 mal größere Bandbreite, was enorme Möglichkeiten bietet. In aller Regel können gleichzeitig über 100 Modelle betrieben werden, dabei ist es egal, ob diese von einem oder von mehreren Senderherstellern bedient werden.

Die Modulationsart ist FM = Frequenzmodulation. Dabei wird einer Trägerfrequenz von 2,4 Ghz ein digitales Nutzsignal aufmoduliert, was zur Folge hat, das sich die Trägerfrequenz um den Bereich der Nutzfrequenz geringfügig "hin und her" bewegt, wobei mit "hin und her" eine Änderung der Trägerfrequenz gemeint ist. Der Empfänger isoliert zunächst wieder aus der Trägerfrequenz die Nutzfrequenz, die hier ja ein digitales Signal ist, und dekodiert in Folge dieses digitale Signal in der Form das die vom Sender gesteuerten Kanäle nun an dem Empfängerkanalausgängen in Echtzeit zur Verfügung stehen. Auch der Empfänger hat einen Sender integriert, und teilt dem Sender so mit, ob alles einwandfrei empfangen wurde, ob ob man sich nicht mal eben auf eine andere Frequenz (Kanal) wieder treffen sollte.

Die unterschiedlichen Systeme stören sich nach aktuellen Tests nicht. In aller Regel muss Sichtkontakt zwischen Sender und Empfänger vorhanden sein. Die Reichweite ist sehr groß, üblicherweise viel größer als von bekannten 35 Mhz Anlagen. Dies mag erstaunen, ist die die Frequenz sehr viel größer, damit die Wellenlänge viel viel kürzer, und man weiss das kurze Wellen sich schwer tun mit der Ausbreitung.... Die Praxis hat aber gezeigt, das dies eben doch nicht zwingend in jedem Fall so ist.

Das ISM Band ist nach aktuellem Kenntnisstand generell wenig störanfällig aufgrund dessen, dass E-Smog üblicherweise bei 500 Mhz aufhört, bzw. sehr schwach ist (Oberwellen).

Jürgen Blumenkamp

Ergänzende Links

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