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Welche Drehzahl für den Kunstflug?

28.08.2009 JB. Diese Kundenanfrage bezieht sich auf das Thema "statische Aufladung" und auf das Thema "welche Drehzahl benötigt man für den Kunstflug" beim Modellhubi. Hier wird beschrieben, worin die statische Aufladung im Heckantriebsstrang überhaupt begründet ist, wovon sie abhängig ist. Weiterhin wird hier im Vergleich gegenüber gestellt, wie sich die Rotordrehzahlen zu den Größen der Modellhubschrauber verhalten.

Die Frage

>Hallo Jürgen,
>
>ich habe ein kleines Problem mit meinem Logo 10. Da zuckt ab und zu
>das Heckrohr. Woran kann das liegen? Statische Aufladung?
>
>Zahnriemen: Wenn ich statische Aufladung habe, ist die Zahnriemenspannung
>dann eher zu stark oder zu schwach? Entsprechend könnte ich reagieren.
>
>Mit wie viel Drehzahl fliegst Du denn Deinen Logo? Was sind so Werte, die
>selbst ein 3d Flieger nicht überschreiten müsste?
>Bis bald
>David

Die Antwort

Hallo David,

Drehzahl meines Helis; ich fliege meinen Logo 10 mit einer sehr "sparsamen" Drehzahl von ziemlich genau 1500 Umdrehungen im Rotorkopf. Das ist für mich ein guter Kompromiss auch für die Flugzeit, die natürlich umso kürzer ist, umso höher die Rotordrehzahl ist. Da ich aktuell eh nur den sog. "Einfachen Kunstflug" fliege, also Rückenschweben, Rückenflug, Rolle, Looping, brauche ich keine höheren Rotordrehzahlen. Wenn ich jedoch die sog. "harten Sachen" fliegen wollte, oder üben wollte (der "richtige 3 D Flug"), dann müsste ich min. ca. 200 bis 300 Umdrehungen mehr drauf legen.

Zahnriemen; schwierig; beides kann möglich sein, Tendenz würde ich meinen, er ist zu stramm. Grund für diese Annahme; wenn der Zahnriemen sehr straff ist, kann er keine, oder kaum Berührung zur Heckrohrinnenwandung bekommen. Das ist dann ideal um "Hochspannung" aufzubauen. Das ist ja das Funktionsprinzip des sog. "Bandgenerators". Letztlich tritt dieser Nebeneffekt auch beim Zahnriemenantrieb fast aller Modellhubschrauber auf. Bei den einen mehr, bei den anderen weniger. Aber es gibt auch Unterschiede bei ein und demselben Typ. Manch ein Pilot hat da keine Probleme mit, andere Piloten haben große Probleme mit diesen statischen Entladungen.

Es hängt auch von der Empfangselektronik ab, wie sensibel diese darauf reagiert. Auch das Wetter (Temperatur und Luftfeuchtigkeit) spielen eine sehr große Rolle.

Drehzahlmaximum; schwierig; wenn es richtig zur Sache gehen soll, braucht man beim Logo 10 sicherlich um die 2000 Umdrehungen im Rotorkopf. Der Logo 10 wird aber auch mit noch höherer Drehzahl geflogen. Generell ist die Drehzahl auch abhängig vom Rotordurchmesser. Größere Rotordurchmesser werden grundsätzlich mit geringerer Drehzahl geflogen. Auch mit einem großen 2 Meter Rotor Heli kann man absolut wilden Kunstflug machen, u. U. schon bei nur ca. 1500 Umdrehungen. Die gleiche Leistung bringt ein kleinerer Heli mit vielleicht 1 Meter Rotordurchmesser erst bei ca. 2000 Umdrehungen Rotordrehzahl. Dennoch ist das Flugbild nicht genau identisch, es ist vielleicht höchstens ähnlich. Umso größer der Heli (mehr Gewicht, mehr Rotordurchmesser) umso weniger schnell kann er "zackige" Bewegungen ausführen. Das ist eben Physik, sehr sehr kompliziert, und hängt z.B. auch mit der Massenträgheit zusammen.

Grüße
Jürgen

PS: lesen Sie bitte auch diesen Ergänzungsartikel von einem Großhubschrauberpiloten.

Ergänzende Links

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