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Heli schütteln

Hier geht es darum, das es manchmal gar nicht so leicht ist, das schütteln eines Modellhubschraubers, speziell während des hochlaufens des Rotorkopfes auf seine Nenndrehzahl, in den Griff zu bekommen.

Am 14.11.2007 fragt/berichtet Herr Winkler aus Hamburg;

>Ich hatte Sie ja vor einiger Zeit mal telefonisch kontaktiert zwecks
>Ursachenforschung des unerklärlichen starken Schüttelns meines Eco8 in
>gewissen Drehzahlbereichen beim hochfahren bzw. runterfahren der
>Systemdrehzahl. Das Phänomen trat ja trotz exakt gerader Wellen und
>einwandfrei gewuchteten, sowie leicht beweglichen Rotorblättern bei mir auf.
>Ich habe mich im Internet mal schlau gemacht und nach diversen Versuchen die
>Ursache bestätigt...... Der Effekt tritt durch die sogenannte
>"Bodenresonanz" auf und kann sich bis zum Umkippen des Helis aufschaukeln,
>was bei "echten" Helis wie der Bo105 im Versuchstadium wohl auch passiert
>ist.....wenn man den Angaben im Internet trauen kann. Der Effekt tritt wohl
>hauptsächlich bei Harten Untergründen wie z.B. Beton oder Asphalt zutage,
>wenn gewisse Komponenten des Helis wie Chassis und Landegestell durch sehr
>hohe Steifigkeit in der Bauart (wie ja bei mir der Fall ist...siehe Fotos)
>die minimalen Resonanzen verstärken (bzw. nicht genügend abdämpfen), die
>beim Hoch - und Runterfahren der Systemdrehzahl in gewissen
>Drehzahlbereichen durch die Eigenbewegung der Rotorblätter entstehen.

>Der Effekt ist bei mir völlig verschwunden, nachdem ich den Eco8 zum Starten
>und Landen auf einem Weichen Untergrund absetzte.....wie z.B. in meiner
>Werkstatt auf einer mehrfach gefalteten Decke (natürlich gegen herumflattern
>gesichert!!) und im Freien auf einer Rasenfläche!! Bisher hatte ich immer
>Beton - oder Asphaltfläche zum Starten und Landen benutzt.
>Ich werde jetzt wohl das sehr steife Landegestell meines Eco8 nochmals
>überarbeiten oder neu konstruieren, um eine Dämpfung der Resonanzen auch auf
>Harten Untergründen zu erreichen, da es mir scheint....."zu Steife Bauart
>ist auch nicht immer unbedingt erstrebenswert".
>Vielleicht kann ja mein Erfahrungsbericht auch anderen Helipiloten helfen,
>die sich mit dem gleichen oder einem ähnlichen Problem herumschlagen......
>
>Grüße aus dem Schönen Hamburg..........Jens Winkler

Hallo Herr Winkler,

ich danke Ihnen für diesen Bericht, den ich gerne veröffentliche.

Ja, das Problem ist bekannt, und es tritt meines Wissens NUR beim ECO 8 von Ikarus in so starkem Maße auf. Grund; der ECO 8 ist der einzige Heli, der mit einer gegebenen elektrischen Energiequelle am längsten fliegt. Er hat also meines Wissens von allen Modellhubschraubern den besten Wirkungsgrad was Langzeitflug angeht.

Genau das ist aber die Ursache für Ihre jetzt gelösten Probleme. Das Verhältnis von drehender Masse (Rotorkopf mit Blätter) ist sehr ungünstig, weil sehr gross, zu stehender Masse (Rest des Helis). Also, die drehenden Teile beim ECO 8 nehmen einen hohen Prozentsatz vom Gesamtgewicht ein, im Vergleich des restlichen Gewichts. Deshalb machen sich hier auch geringste Unwuchten so unangenehm bemerkbar.

Grüße
Jürgen Blumenkamp

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