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15.05.2010 - JB - Hier wird gefragt, wie man das Einrastverhalten des Hecks eines Modellhubschraubers optimieren kann. Mit dem Einrastverhalten ist die Fähigkeit des Hecks gemeint, bei einem gewünschten Stillstand aus der Gierfunktion (Hecksteuerknüppel) auch sofort stehen zu bleiben, und nicht erst hin und her zu schwingen.

Die konkrete Frage:

>Hallo Herr Blumenkamp,
>
>ich hab ein Problem mit meinem Gyro und hoffe, dass Sie Rat haben.
>
>Wenn ich aus einer etwas schnelleren Drehung heraus die Drehung abrupt
>beende, schwingt der Heli relativ stark ein paar Mal hin und her.
>Allerdings ist das nur bei einer Drehrichtung so, beim gleichen Abrupten
>Stoppen aus der anderen Drehrichtung tritt das Schwingen nicht auf. Was
>könnte das sein?
>
>Hier mal meine Senderdaten zum Gyro:
>
>Travel Adjust RUDD 125% für beide Richtungen mit Servowege = 0-100%
>Die Begrenzung des Servoweges erfolgt über den Limiter des Gyro.
>
>Gyro Empfindlichkeit: 65%/70% mit 0-50% = Normalmode und 50-100% =
>Heading Lock.
>
>Das beschriebene Verhalten tritt bei beiden Empfindlichkeiten auf.
>
>Mit freundlichen Grüßen,
>Gerhard...xxx

Die Antwort:

Hallo Herr xxx,

es ist durchaus normal, dass sich bei den beiden Richtungen ein etwas unterschiedliches Verhalten einstellt.

Es gibt keine pauschal gültigen Einstellwerte.

Entscheidend ist;
- Heckservo sollte nicht zu langsam sein. DS 361 (z. B. vom Graupner Logo 10 Compact) ist eigentlich ungeeignet.
- Servoarm vom Heckservo nicht zu lang einhängen.
- Empfindlichkeit evlt. (Schrittweise) reduzieren am Gyro.
- Leichtgängigkeit des Heckgestänges überprüfen / sicherstellen.
- manchmal hilft auch eine etwas geringere oder höhere Rotordrehzahl.

Natürlich spielt auch der Kreisel / Gyro selber eine (grosse) Rolle. Kreisel ist nicht Kreisel. Empfehlen kann ich den alten, aber bewärten robbe futaba GY 401.

Grüße
Jürgen

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