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Wie wirkt Flybarless? |
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Ist flybarless ein Autopilot? |
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13.07.2010 - JB - Im folgenden möchte ich mal anhand einer interessanten Kundenfrage versuchen zu erklären, wie sich ein Flybarlesssystem wirklich fliegt, und ob es eine Erleichterung auch für einen Beginner ist. Errinnerung; ein Flybarlessystem ist eine spezielle Elektronik, welche eine herkömmliche mechanische Stabistange emuliert. Somit kann beim fliegen auch jegliches "Eigenleben" einer solchen Mechanik ausgeschlossen werden. Hinzu kommt der Vorteil, erheblich weniger Mechanik warten zu müssen. Ebenso braucht ein solches System weniger Leistung, somit kann man die Energieersparnisse in mehr Leistung oder in mehr Flugzeit umsetzen. |
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Kundenfrage: |
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>vname >nname M..... >email .....@loop.de >festnetztelnr 0..... >uhrzeitfuerrueckruf Uhrzeit... >nachricht Guten Tag, >Verbessert das Flybarless den (scale)Heli im Normalflug so, daß der Heli >eigenstabil ähnlich einem Koax fliegt? |
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Die Antwort: |
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In erster Linie hat ein Flybarless-System im wesentlichen den Vorteil, dass ein guter Pilot mit einem entsprechend guten Helikopter, welcher ein solches Sytem hat (Flybarless-System), auch wirklich erheblich besser, genau genommen, präziser, stressfreier fliegen kann. Machen wir uns nichts vor; auch ein noch so guter (herkömmlicher) Rotorkopf mit Stabistange verursacht praktisch immer unangenehme - wenn auch geringe - Steuerfehler. Die Nickrichtung ist von der Fluggeschwindigkeit abhängig, und der Geradeausflug ist mit Nickbewegungen behaftet. Oder komplizierte Flugfiguren erfordern derartig viele Korrekturen auch der anderen Steuerfunktionen, dass man da oft überfordert ist. |
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Und was im normalen PKW seit Jahren Stand der Technik ist (Servolenkung, ABS, Traktionskontrolle....) kann auch im Modellheli nicht falsch sein. Denn die VStabi (Flybarless) Elektronik ist letztlich eine Art Traktionskontrolle. Ein gut eingestelles Flybarlesssystem wird im Flug exakt nur die Flugbewegung fliegen, die auch gesteuert wird. Wer im Geradeausflug eine Rolle fliegen möchte, mit einem herkömmlichen Stabi-Rotorkopf, der muss neben Roll und Pitch zusätzlich auch Nick steuern. Genau das Nick steuern fällt weg beim Flybarless-System. |
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Noch mehr Vorteile |
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Doch ein Flybarless-System hat noch weitere Vorteile, die ähnlich wie ein Autopilot wirken. Dadurch, dass die Funktionen "Roll" und "Nick" über ein cleveres Kreiselsystem überwacht werden, hat auch der Wind keine so große Chance (eigentlich keine), den Heli in Rollrichtung, oder in Nickrichtung zu neigen. Ein wegkippen in Roll- oder Nickrichtung ist also mit einem Flybarless-System in aller Regel nicht möglich. Ein weiterer riesiger Vorteil sind die konstanten Drehraten für Nick- und Roll. Es ist völlig egal, ob man einen Looping (oder Überschlag, oder Rolle) gegen den Wind, oder mit dem Wind fiegt. Der Heli dreht sich immer in exakt gleicher Geschwindigkeit um die gewünschte Achse. Ausschliesslich über den Steuerknüppel bestimme ich, wie schnell sich der Heli um die jeweilige Achse dreht. Es gibt ein Beeinflussen einer anderen Drehachse. Das ist auf jeden Fall eine tolle Sache! |
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Was bedeutet das nun genau? |
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Ein Flybarless-System ist kein Autopilot! Es ist vom Flugverhalten (absichtlich) nicht mit einem Koax-System vergleichbar. Dennoch liegt ein gut eingestellter Flybarless-Heli in aller Regel ruhiger (z.B. im Schwebeflug) als ein herkömmlicher Heli mit Stabikopf. Somit wirkt ein Flybarless-System in gewisser Weise ein wenig wie ein Stabilisierungssystem. Aber Vorsicht; das Flugverhalten muss man sich erst angewöhnen! Der Umstieg ist ähnlich wie der vor vielen vielen Jahren bei den Gyros. Als damals vor ca. rund 10 Jahren die ersten Heading Lock Gyros auf dem Markt kamen, war das auch etwas ganz neues, an was man sich erst gewöhnen musste. |
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Ergänzende Links |
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